Mitternachtsberg

Hoch im Norden im Nebel verborgen

Liegt das Land Thule von Mythen umrankt

Sagen umwoben, den Blicken entzogen

Heimat der Hyperboräer genannt

Trugst weise Worte, an viele Orte

Über der ganzen Erden Rund

Mystisches Raunen, wir blicken und staunen

Welch Zeugnisse tun davon heute noch kund

Kehr.:

Am Oben der Welt steht der Mitternachtsberg

Ewiglich wirkt sein Licht

Des Menschen Auge kann Ihn nicht sehen

Und doch ist er da, doch ist er da

Über ihm strahlt die Schwarze Sonne

Ins Innere leuchtet ihr dunkles Licht

Des Menschen Auge kann sie nicht sehen

Und doch ist sie da, doch ist sie da

Von Blindheit geschlagen, die immer noch zagen

So stehen sie unter Sinais Bann

Doch starke Herzen, trotz Opfer und Schmerzen

Folgen dem Weg des Wassermann

Den Strahl empfangen, es endet das Bangen

Der ward berufen von Allvaters Hand

Bringst Blut zum singen, der Kosmos soll schwingen

Oh Schwarze Sonne – Weltenbrand

Tritt ein in die Welt, wenn der Fenriswolf bellt

Erneut die Himmelssäule bebt

Führe die Schar, die tapfer stets war

Deren Schicksal Skuld die Norne webt